Keine Rente für Sheldon Adelson
Keine Rente für Sheldon Adelson Sheldon Adelson ist vielen Online Casino Anhängern in den USA ein Dorn im Auge. Und auch darüber gibt es sicherlich so einige Menschen auf dem Planeten, die dem Casino-Mogul wirklich aus tiefstem Herzen den Ruhestand gönnen würden. Nur der hat offenbar noch lange nicht vor, im Business das Handtuch zu werfen. In der vergangenen Woche brodelte die Gerüchteküche um Sheldon Adelson. Wird er sich zur Ruhe setzen? Wird er den Job an den Nagel hängen und damit vielleicht seinen skurrilen Kreuzzug gegen das Glücksspiel im Internet beenden? Nein, weit gefehlt, Sheldon Adelson denkt nicht daran und wird vermutlich weiter machen bis es gar nicht mehr geht. Zustande kamen die Gerüchte nachdem der 76-jährige Michael A. Leven, lange Jahre Adelsons „rechte Hand“, in der vergangenen Woche den Ruhestand angetreten hat. Schnell munkelte die Branche, dass auch Adelson selbst dem bald nacheifern und seinen CEO-Posten im nächsten Jahr an einen Nachfolger übergeben würde. Doch damit machte Adelson gegenüber dem Wall Street Journal nun ganz deutlich Schluss:  „Um es mit den Worten von Mark Twain zu sagen: „Die Berichte über meinen Abgang waren eine Übertreibung.“ Und weiter: „Ich kämpfe nach wie vor wie ein Stier für das Unternehmen und habe keine Pläne, es langsamer angehen zu lassen oder den CEO-Titel und Job an einen anderen abzugeben.“ „Wir haben eine wichtige Führungsrolle in der Glücksspielbranche und im Hotelgewerbe erworben – und ich werde Jahr um Jahr weiter auf diesem Erfolg aufbauen. Ob es um Finanzergebnisse geht oder darum, neue Märkte zu erschließen, mit den Regierungen zusammenzuarbeiten, sich Entwicklungschancen in den Schwellenländern zu sichern oder die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften oder irgend etwas anderem – ich konzentriere mich darauf, die Dynamik, die wir in den letzten Jahren entwickelt haben, weiter auszubauen.“ Von Ruhestand kann da keine Rede sein. Ganz im Gegenteil: Sheldon Adelson zeigt sich weiter kämpferisch. Jenen, denen Adelson ein Dorn im Auge ist, wird er es wohl noch eine Weile bleiben. Die Online Casino Lobby, die sich für eine Legalisierung in den USA ausspricht, wird sich also weiter Adelsons „Kreuzzug“ beugen müssen. Er hat unter anderem dafür gesorgt, dass ein Gesetzesentwurf eingebracht wurde, der jegliche Online Ambitionen im Keim ersticken würde – und auch in Staaten, in denen es bereits erlaubt ist, dem Online Glücksspiel das Licht ausknipsen könnte.

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